Sulaiman Masomi

25.11.2021 - Uhrzeit: 20:00 - 22:30 Uhr

Sulaiman Masomi

25.11.2021 - Uhrzeit: 20:00 - 22:30 Uhr

Sulaiman Masomis Stücke sind wie trojanische Pferde. Sie wirken unterhaltsam und harmlos, aber sind sie erst einmal in die Köpfe der Zuhörer eingedrungen, entfalten sie ihre volle Wirkung und die in ihnen befindliche Botschaft.

Denn egal wie kurzweilig, witzig und nahbar seine Worte wirken: Immer versteckt sich seine ganz eigene Sicht auf die Welt und eine durchdachte Botschaft zwischen den Zeilen.

Schon der Titel seines neuen Programmes „Morgen – Land“ spiegelt seine Art der Bühnenkunst wieder. Es vereint Herkunft und Zukunft mit einem Wort und verortet gleichzeitig seine Sicht auf die heutige Gesellschaft. Und genau darum geht es auch in seinem Programm.

Seine Zuhörer erwartet eine Gratwanderung zwischen klugen Beobachtungen und witzigen Alltagsgeschichten, die mit Sicherheit ihren ganz eigenen Abdruck in den trojanischen Köpfen der Menschen hinterlassen wird.

Der studierte Literaturwissenschaftler und frisch gekürte Gewinner des Dresdner Satire Preises ist darüber hinaus auch Landesmeister im Poetry Slam, Jurymitglied beim Treffen der jungen Autoren der Berliner Festspiele und immer wieder kultureller Botschafter für das Goethe Institut.
Er tanzt auf allen Hochzeiten und bittet nun Sie zum Tanz.
Und wer ihn einmal erlebt hat, tanzt mit.

Pressestimmen:

„Masomi jongliert mit all jenen Ängsten, Klischees und Vorurteilen, die sich um Migration, um Islam oder Islamismus ranken (…) Seine Botschaft ist glasklar und er gießt sie in Texte, die mal urkomisch, mal schmerzhaft ernst daherkommen. Raffiniert führt er zur zündenden Pointe oder tief hinein ins Absurde spießbürgerlicher Befindlichkeiten. Er beherrscht die feine Ironie ebenso wie den brachialen Kalauer(…) Masomi ist eine Bereicherung fürs Kabarett.“ (Allgemeine Zeitung Mainz 12.10.2018)

„Seine Geschichten wirken unterhaltsam und harmlos, aber Vorsicht. Seine Botschaften mit Tiefgang und feiner Satire kommen nicht mit dem Holzammer, sondern entfalten ihre Wirkung zeitverzögert – leise, unaufdringlich und subtil (…). Sein neues Programm Morgen – Land vereint – schon im Titel – Herkunft und Zukunft und will seinem Zuhörer den Spiegel vorhalten. Eindringlich setzt er sich mit Vorurteilen aller Art auseinander und mit den Ängsten, die daraus entstehen. Selten wird er dabei bissig, wählt lieber die feine Klinge des geschliffenen Wortes und des hintersinningen Humors (…).

Ob er nun Geschichten frei vorträgt oder aus seinem Buch vorliest – Masomi ist ein geübter Erzähler mit wohlklingender Stimme. (…). Seine oft lyrischen Texte sind wohlüberlegt, seine Pointen auf den Punkt gesetzt. Er hat das Potenzial zur humoristischen Karriere auch vor größerem und TV Publikum (…)“ (Wolfhard Petzold, Westdeutsche Zeitung, 14.04.2019)

„Es war ein richtig guter Abend, an dessen Ende ein sowohl Jury als auch Publikum überzeugender, hoffnungsfroh stimmender Sprachkünstler das große Siegerbeil in den Händen hielt (…) Masomis verbale Dramatisierung deutscher Grammatikbegriffe gefällt nicht nur den pensionierten Oberstudienräten im Publikum. Was er kann, sollte man AfD-Wählern täglich dreimal vorspielen, als Medizin gegen Fremdenfeindlichkeit. Denn lachen entspannt, und dann würden sie erkennen, dass Integration gelingen kann und eine Bereicherung ist (…) Das oftmals schon totgesagte Kabarett zeigt sich an diesem Abend lebendiger und vielfältiger denn je. Es hält sich eher fern von Politik, aber konfrontiert mit Lebenswirklichkeiten in einer pluralistischen Gesellschaft. (Sabine Buchwald, Süddeutsche Zeitung, 06.12.2018 über die Verleihung des Passauer Scharfrichterbeils)

„…sowie Hauptbeilgewinner Sulaiman Masomi gehören zu den Künstlern, die bei denjenigen Menschen ansetzen, die „ja da sind“, um nochmal Andreas Rebers zu zitieren, also bei den Menschen, die im Publikum vor ihnen sitzen, statt im sicheren Einverständnis mit selbigen verbal auf irgendwelche gemeinsamen Feinde da draußen einzudreschen…“
(Christoph Leibold, Radiospitzen, Bayern2, 07./08.12.2018, über die Verleihung des Passauer Scharfrichterbeils)

„Hochkomisch sind seine Alltagsgeschichten, die sich in immer neuen skurrilen Windungen ins Absurde schrauben. Dabei kann es auch mal sehr ernst zugehen, wenn der Weg eines völlig unschuldigen Menschen aus Kabul über Deutschland bis zu seinem Tod in Guantanamo nachgezeichnet wird. Großer Applaus.“ (Kieler Nachrichten, 15.12.2018)

Preise:
Jurypreis Herborner Schlumpeweck 2019
Nominierung St. Ingberter Pfanne 2019
Nominierung Prix Pantheon 2019
Nominierung Fränkischer Kabarettpreis 2019
Gewinner des großen Scharfrichterbeils, 05. Dezember 2018, Scharfrichterhaus Passau
Publikumspreis Dresdner Satire Preis, 05. Mai 2018, Breschke und Schuch Theater

Art der Veranstaltung: Comedy

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